Projektbeschreibung

Das Radio wird ehrenamtlich betrieben und das StudioAnsage in der Kreutzigerstr. 23 wurde mit privaten Mitteln aufgebaut und ist zur Sendezeit für alle Bürger*innen zugänglich.


Radio F’Hain war eine Gruppe von Personen, die seit vielen Jahren rund um den Boxhagener Platz leben und in den verschiedensten Projekten und Vereinen mitwirkten. Seit November 2005 sendete Radio F’Hain jede Woche 2 Stunden LIVE im Offenen Kanal Berlin.

Ziel des Radios war über die Aktivitäten rund um Friedrichshain und darüber hinaus zu berichten und interessierten Mitbürger*innen die Möglichkeit zu geben, ihre Belange über das Radio zu verbreiten. So besuchen wir z. B. im Rahmen unserer Rubrik Die Rasenden Reporter Projekte und Initiativen im Kiez und diese berichten über ihre Aktivitäten und Probleme.

Desweiteren versteht sich Radio F’Hain als Mit-Mach-Radio, d.h. dass interessierte Menschen mitmachen können und von den Macher*innen in der Umsetzung beraten und unterstützt werden.

Später sendete Studio Ansage immer mittwochs 6-1 Uhr und seit Oktober 2016 senden die Freien Radios im PI-RADIO-Verbund Montag bis Freitag von 06:00 bis 01:00 Uhr.


Infos zum PI Radio-Verbund

Alle zwei Jahre mußten bisher Anträge an die Medienanstalt Berlin Brandenburg (MABB) gestellt werden, die Frequenz bespielen zu dürfen. Wir tun das schon seit vielen Jahren im Verbund mit vielen ehrenamtlichen Sendemacher*innen und verschiedenen Studios in Berlin. Erst eigenständig als Studio Ansage, dann als Teil des PiRadio-Verbundes und aktuell als FRB - Freies Radio Berlin e. V..
Wir sind aktives Mitglied im BFR Bundesverband Freier Radios.

Die Verhandlungen gestalteten sich so schwierig wie noch nie. Radio machen, macht Spaß, kann aber auch anstrengend sein.
Offener Brief BFR an MABB 10/2018 (PDF)
PM der Freien Radios 10/2018 (PDF)

Nach der Neuvergabe der Lizenz für die Frequenz im Herbst 2018, die nun für drei Jahre gilt, haben wir die Freitagsleute (die Sendungen, die bis dahin über den Radio-Verbund am Freitag gesendet haben) übernommen und senden als Freies Radio Berlin Brandenburg ganztags aus unseren Studios von Montag bis Donnerstag.
Montag: frappó
Dienstag: Colaboradio
Mittwoch: Studio Ansage
Donnerstag: PI Radio


 

 


Einige Sendeformate haben die langen Jahre und den immer währenden Wandel bis heute überlebt. Dazu zählen Lauschgift oder der Demo-Ticker von Radio Aktiv.
Andere Sendungen wurden eingestellt, weil sie die Zeit überholte oder die Sendemachenden sich umorientierten, wie MEGASPREE on Air, der Komi’Omitar oder Spiel mir das Lied deines Lebens.
Neue Sendeformate kamen dazu, z. B. Rocklabor, Wir holen uns den Kiez zurück oder Lightmedium.

Auch die Sendeinhalte haben sich verändert und oft wird ganz weit über das Sendegebiet hinaus in die Welt geschaut, denn weltweite Entwicklungen verändern mitunter auch unser Leben vor der eignen Haustür.

Es könnte sein, dass das Freie Radio Berlin Brandenburg für das Jahr 2020 erstmalig Fördergelder für technische Ausstattung einwerben kann, denn die Medienanstalt Berlin Brandenburg will nun auch endlich Freie Radios fördern, so wie es alle anderen Bundesländer schon seit vielen Jahren tun.

Eins hat sich jedoch nicht geändert: Wir sind offen für Alle und um Radio zu machen bedarf es zwischen allen Radiomachenden der ständigen Reflexion und der Absicherung des Hinterlandes. Damit sind Probleme vorprogrammiert, aber Probleme sind da, um gelöst zu werden, was nicht immer einfach ist.


Der PI Radio - Verbund

Mehr Sendezeit für Freies Radio in Berlin und Potsdam – aber keine finanzielle Förderung Berlin/Potsdam – Der Pi Radio Verbund geht ab 31. Oktober 2016 von Montag bis Freitag jeweils von 06:00 Uhr früh bis 01:00 Uhr nachts in Berlin und Potsdam auf Sendung.

Der Pi Radio Verbund ist ein Zusammenschluss der Berliner Freien Radios Pi Radio, Colaboradio, Studio Ansage und dem Potsdamer Freien Radio Frrapó. Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat in seiner Sitzung am 14. September 2016 eine neue Sendezeitverteilung für die Frequenzen 88,4 MHz (Berlin) und 90,7 MHz (Potsdam) beschlossen. Möglich wurde die neue Sendezeitverteilung durch den Umzug des Berliner Offenen Kanals ALEX auf die Frequenz 91,0 MHz in Berlin.

Trotz der zusätzlichen Sendezeit fehlt den Freien Radios in Berlin und Brandenburg eine Grundfinanzierung, da die mediengesetzliche Regelung im Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg die Förderung von Nichtkommerziellen Lokal-Radios (NKL) verhindert. Jörg Depta vom Pi Radio Verbund erklärt dazu: ”Wir begrüßen die Entscheidung des Medienrates der mabb für die Sendezeiterweiterung zugunsten Freier Radios. Jetzt sind die Politiker*innen in Berliner Senat und Brandenburger Landtag gefordert, die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass Nichtkommerzieller Lokalrundfunk von der Medienanstalt mabb finanziell unterstützt werden kann”.

Im Hauptausschuss des Brandenburger Landtages wurde am 2. November 2016 über eine Beschlussempfehlung an den Brandenburger Landtag zum Tagesordnungspunkt ”Regionaler nichtkommerzieller Rundfunk in Berlin und Brandenburg” beraten. Dies war nötig, um mit dem Land Berlin Verhandlungen aufnehmen zu können, mit dem Ziel, im Medienstaatsvertrag eine Rechtsgrundlage für NKL zu schaffen und eine Grundfinanzierung durch die Medienanstalt zu ermöglichen. Das Berliner Abgeordnetenhaus stimmte bereits am 28. Januar 2016 einstimmig zu, zukünftig regionalen nichtkommerziellen Rundfunk in Berlin und Brandenburg fördern zu wollen.

Das Programm vom Pi Radio Verbund wird ehrenamtlich von mehr als 250 Sendemachenden aus über 20 Herkunftsländern in ca. 150 Redaktionen gestaltet. Der Pi Radio Verbund bietet Platz zum Mitmachen und Experimentieren. Alternative Berichterstattung, Musik jenseits des Mainstreams sowie Aktuelles aus Kunst, Kultur und Kiez sind zu hören.

Freie Radios sind unabhängige selbstbestimmte und selbstverwaltete Medien, die nichtkommerziellen und basisdemokratischen Rundfunk betreiben.

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